Semaphoren für Schiffsanlegestelle in Straubing

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Der Essenbacher Künstler Siegfried Kreitner hat für den Lions Club Straubing ein Kunstwerk an der neu geschaffenen Schiffsanlegestelle realisiert: zwei farbige Signalköpfe, "Semaforen" genannt.

Schiffsanlegestelle an der Uferstraße

Die Installation „Semafor“ besteht aus zwei korrespondierenden Elementen. Die Elemente sind in ihrem technischen Aufbau identisch und unterscheiden sich lediglich in der Farbgebung und Bewegungsgeschwindigkeit der „Signalköpfe“. Jeweils zwei Platten bewegen sich gegensinnig kippend um die horizontale Mittelachse und bewirken ein variierendes Austreten des Lichtes.

Semafore dienten bis ins 19 Jahrhundert der Nachrichtenübermittlung über weite Strecken. Dabei wurden Texte in Form optischer Signale von Signalpunkt zu Signalpunkt weitergeleitet. Belegt ist die Übermittlung einer Botschaft von Paris über Berlin nach Königsberg in 18 Stunden – klare Sichtverhältnisse bei Tag und Nacht vorausgesetzt. Im Italienischen blieb diese Konnotation im Wort „il semaforo“ - die Ampel – erhalten.

Siegfried Kreitner wurde 1967 in Simbach am Inn, geboren und lebt in Essenbach bei Landshut. Gestiftet wurde die Installation vom Lions Hilfswerk Straubing e.V.

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